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Der Stamm Merdur kam im Jahr 1801 über die Eissteppe nach Taugard. Dort siedelte man sich im Süden der Halbinsel an. Anführer des Stammes war Rothar. Alle Krieger kamen zusammen mit Ihren Familien. Bei Rothar war sein Frau, seine 2 Söhne - Rogar und Rador - sowie seine 3 Töchter. Zusammen errichteten Sie die Festung Astrakor. Der Bau der Festung dauerte knapp 11 Jahre. Während dieser Zeit unterhielt man eine Art freundschaftliches Verhältnis mit den Nachbarstämmen und den damaligen Stammesfürsten, welche Taugard und Teile des Nordrandmassivs von Nordgard aus regierten.

Rothar achtete während dieser Zeit sehr darauf, dass seine Töchter und die Töchter seiner Gefährten niemals Krieger eines anderen Stammes heirateten, sondern nur Männer innerhalb des eigenen Stammes. So sollte gewährleistet werden, dass das besondere Blut Merdurs - welches besonders starke und langlebige Kinder hervorkommen lies- nicht verwaschen werde. Selbst als sich in den nächsten 11 Jahren Krieger anderer Stämme dem Stamm Merdurs anschlossen, achtete Rothar darauf, dass diese nie die eigene Blutlinie schwächten.

1812 war die Festung fertig und die Gesinnung zu allen Nachbar änderte sich schlagartig. Der Fürst des Nachbarstammes Trogan wurde mit samt seinen Gefolgsleuten nach Askartor eingeladen um die fertige Festung zu bewundern. Doch als die Besucher das Festungstor durchschritten, schlossen die Krieger Merdurs die Tore und richteten alle hin.

Nachdem der direkte Nachbar beseitigt wurde, eroberte Rothar dessen Gebiete und zog weiter nach Norden, den anderen Stämmen Taugards entgegen.

Der Kampfeslust und der kriegerischen Erfahrung konnte keiner was entgegensetzen. Ein Stamm Taugards nach dem anderen wurde besiegt oder den Kriegern die Möglichkeit gegeben sich Merdur anzuschließen. Diese Vorrecht wurde nur Kriegern gewährt, die sich in besonderer Weise im Kampf ausgezeichnet haben und den Kriegern Merdurs ebenbürtig waren. Diese bildeten in Zukunft eine eigene Gruppe im Stamm Merdurs und werden Rothars Garde gennant.

Es dauerte nicht lange bis Panik auf der Halbinsel ausbrach. Keiner sah es mehr als realistisch an, in einem Kampf gegen Rothar und seine Krieger zu bestehen. Als letzte Möglichkeit wurde eine Flucht in die stark befestigte Stadt Nordgard gesehen. Man wusste das ein Angriff auf Nordgard nur mit schwerem Kriegsgerät möglich ist und Merdur hatte dieses zum damaligen Zeitpunkt nicht. Nachdem die letzten Krieger geflohen waren, war Taugard im Jahre 1815 fast vollständig erobert. Lediglich die kleine Landzunge, welche die Halbinsel mit dem Festland verband, war noch unter der Kontrolle Nordgards.

Rothar wusste das er zum aktuellen Zeitpunkt nicht über die Waffen verfügte, welche er benötigen würde um Nordgard zu erobern. Außerdem sollte bei Nordgard nicht halt gemacht werden. Das Ziel war schlicht die immer weiterführende Expansion. Doch es fehlte nicht nur an Waffen, auch Krieger gab es zum damaligen Zeitpunkt nicht genug. Denn die Eroberungen sollten auch gehalten werden, und deshalb mussten immer mehr Krieger aus der eigentlichen Armee abgezogen werden und zum Schutz und der Kontrolle der neuen Ländereien dabehalten werden.

Im selben Jahr lies sich Rothar in Askartor zum König krönen und baute die Festung um einen 3 Kilometer langen Steinwall aus. Innerhalb dieses Walls war nun Platz für viele Arten von Gebäuden welche die Festung zur Festungsstadt machten und damit zu einem würdigen Regentensitz.

Merdur baute seine Gebiet aus und errichtete einen großen Wall aus spitzen Holzpfählen, welcher das komplette Festland von der Halbinsel abschnitt. Man machte sich auch daran eine eigene Flotte zu erschaffen. In den nächsten Jahren war Taugard komplett vom Rest der Welt getrennt und Merdur errichtete langsam eine enorme Streitkraft. Knapp 50 Jahre später Stand bereits die 4te Generation Merdurs unter Waffen. Zusammen mit der ersten, zweiten und dritten Generation, sowie den Nachkommen Rothars Garde, bildeten sie eine nun auch zahlenmäßig furchteinflössende Armee. Über 10000 Krieger standen unter der Führung Rothars.

Im Jahre 1866 zogen die Streitkräfte Merdurs gen Nordgard. Die Festung wurde 3 Jahre lange belagert, ehe sie im Jahr 1869 gestürmt wurde. Der Großteil der damaligen Bevölkerung kam dabei ums leben. Nur ein Jahr später zogen die Eroberer weiter nach Westen, an den Hängen des Nordrandmassivs entlang und eroberten die Festung Greros, welche am ostlichen Ende der Eissteppe liegt. Damit war die größe des Herrschaftsgebiets nahezu verdoppelt.

Es standen nun zwei Wege offen. Zum einen der Marsch über die Eissteppe - welcher für ein solch großes Heer einige Verluste mit sich bringen würde - oder die Überquerung des Nordrandmassivs. Diese Option wäre die einfachere der beiden, würde aber auch längern dauern. Außerdem konnte mit Widerstand der ansässigen Bevölkerung im Gebirge gerechnet werden. Rothar entschied sich nach Beratung mit seinen Generälen und Söhnen für das Nordrandmassiv.

Während dieser Zeit kam es zu ersten Auseinandersetzungen innerhalb des Stammes. Einige Mitglieder wollten keine weiteren Eroberungen - zumindestens für den Moment nicht. Sie hatten den Wunsch sich niederzulassen und mit Ihren Familien eine neue Heimat zu gründen, so wie es einigen wenigen bereits gewährt wurde um den Herrschaftsbereich zu sichern.

Rothar ging auf diese Wünsche nicht weiter ein und ließ die Überquerung des Gebirges vorbereiten. In einer der Nächte, als Rothar von einem Balkon in Nordgard auf das Nordrandmassiv blickte und sich die Zukunft seines Reiches vorstellte, schlich sich eine dunkle Gestalt an ihn heran. Sie zog einen Dolch und stach auf ihn ein. Wie durch ein Wunder stach sie genau auf ein Medallion das am Rücken hing. Rothar zog seine schwere Axt und richtete den Attentäter sofort hin. Während die Axt noch in seinem Oberkörper steckte, konnte der König in Erfahrung bringen, dass der Meuchelmörder von seinem Cousin geschickt wurde - einem General in Merdurs Armee.

Rothar lies sich seinen Cousin - Merod - bringen und konfrontierte diesen mit den Anschuldigungen. Merod widersprach diesen und so bestand die einzige Möglichkeit in einem Duell auf Leben und Tod. Das Duell wurde auf den Feldern vor dem Gebirge ausgetragen. Der erste Schlag Rothars mit seiner Axt lies das Schwert Merods zerplittern und drang tief in dessen Oberkörper ein. Anschließend wurden alle Beteiligten an diesem Komplott hingerichtet - knapp 100 Mitglieder Stammes.

Um in Zukunft ausreichend Schutz zu haben, wurde auf Ansinnen des Königs das Turnier Rothars Garde ins leben gerufen. Dieses, nicht auf Leben und Tod ausgerichtete Ereignis, sollte die besten Krieger hervorbringen, welche in Zukunft direkt dem König als Leibwache unterstellt waren. Es durften nur Nachkommen von Mitgliedern Rothas Garde teilnehmen. Kriegern der ersten Generation, sowie allen Mitgliedern des Stammes Merdur war dies untersagt. Der Name für die Einheit war vortan Rothas Schild.

Als sich nun die Streitmacht Merdurs auf den Weg zur Überquerung des Nordrandmassivs machte, war gerade das Jahr 1872 angebrochen. Auf dem Weg stoß man wie erwartet auf Widerstand, welche jedoch immer zügig niedergeschlagen wurde. Im großen Tal, das Gebiet welches das Nordrandmassiv umgab, wurden alle Dörfer erobert, ebenso die Burg Steinfels. Der weitere Marsch der Armee führte durch den Kristallpass im Süden, welcher in den Wald von Herob führte. Dies war die äußerste Grenze des Herrschaftsgebiets von Taref. Taref war eine Stammesrepublik. Die 6 Anführer der größten Stämme der Region bildeten den Stammesrat von Taref, welcher die Regierung übernahm.

Taref hatte bereits von den neuen Königreich Merdur und deren Expansion im Osten gehört. Um diesen Einhalt zu gebieten zogen die Stammesführer Ihre Krieger bei Trogef zusammen und schickten einen Boten in den Wald von Herob, damit dieser Bedingungen für ein leben Miteinandern aufstellte.

König Rothar hielt nicht viel von Frieden und so schickte dieser den Boten zurück zu seinen Herren. Rothar durchschritt den Wald von Herob und ging daran gegen Trogef zu ziehen. Auf halben Weg versammelten sich schließlich die Armeen der Stämme und machten sich auf eine Schlacht mit Merdur bereit. Die Schlacht fand im Jahre 1874 statt. Die Armeen von Taref waren dabei 3:1 in der Überzahl und konnten den Kriegern Merdurs stark zusetzen. Rothar wollte keinen Pyrussieg riskieren und zog sich in das große Tal zurück.

Der König hörte nun doch auf die Generäle die endlich eine Pause von all den Kriegen forderten. So wurden sich die kommenden Jahre auf den Ausbau der Länderreien konzentriert und auf die Verstärkung der Armee. Man wartete eine weitere Generation heranwachsender Krieger ab, ehe der König seinen Feldzug im Jahre Jahre 1890 fortsetzte. Die Armee Merdurs schlug mit einem harten und unerbitterlichen Angriff zu. Taref hatte nicht viele Möglichkeiten als sich Richtung Gorkan zurück zu ziehen.

Nach der Eroberung Trogefs sollte für Merdur eine neue Hauptstadt gegründet werden. Die alte Hauptstadt Askrator lag zuweit entfehrnt um das ganze Reich effizient zu regieren. Die Wahl viel auf einen Ort der nur wenige Kilometer von Targev entfernt lag. Dieser war besonders geeignet, da er in der Mitte des Festandlandes lag und an einer eisfreien Küste. Das Klima war wesentlich milder als auf der Halbinsel Taugard. Rothar gab der neuen Hauptstadt den Namen Rokan.

Ab 1892 wird offiziell vom Königreich Merdur gesprochen. Zwar hat sich Rothar schon früher zum König gekrönt, aber erst zu dieser Zeit wurde das Königreich auch von den anderen großen Reichen wahrgenommen.

Die Geschichte des Stammes Merdur wird fortan in der Kategorie Merdur weiter erzählt.

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