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Merdur ist das nordöstliche Königreich Vargards und zusammen mit Gendar auch das militärisch Stärkste. Die Hauptstadt ist Rokan.

Das Land wurde einmal passenderweise als ein Königreich voll Krieger und Abenteurer beschrieben. Die Merduraner sind besonders Königstreue Menschen. Das Land verfügt über die größte Armee Vargards und ist sehr gut ausgebildet. Der Feind von Merdur war schon immer Gendar und die beiden trennt ein breiter Graben aus Hass und Neid. Die Einwohner haben ein sehr gemischtes Aussehen. Im Norden einee sehr helle Haut und meist dunkelhaarig, im Süden dagegen einen eher braun gelblichen Hauttyp. Die Architektur besticht durch seine Spitzbögen, durch Kreuzrippengewölbe und durch hohe Pfeiler welche die Last der Decken tragen. Die Farbgebung ist auf kalte und dunkle Farben ausgelegt. Graue Wände, dunkelrote Teppiche und und dunkelbraune Möbel sind oft anzutreffen. Ein kulturelle Ausnahme bilden die Ebenen von Aramain. Der Baustil ist eher Rund und eckige Formen sind selten. Auch wirken Farben warm und kräftig.

Gegründet wurde das Königreich im Jahr 1815 als Rothar einen Großteil der Halbinsel Taugard erobert und sich selbst zum König ernennt. Rothar ist auch gleichzeitig der Namensgeber, da er aus dem Stamm Merdur kommt. Er wird deshalb nicht nur als Gründer der Nation angesehen, sondern Ihm wird auch eine besondere Verehrung zuteil. Man kann hier auch von einem Heldenkult sprechen. Hauptstadt war zu diesem Zeitpunkt Nordgard.

Merdur ging von Anfang an sehr aggressiv gegen seine Nachbarn vor und unterwarf diese meist militärisch. Bereits nach knapp 200 Jahren waren die komplette Halbinsel Taugard, die Regionen im Nordrandmassiv und der Eissteppe, sowie weite Teile der Hochebene von Taref erobert.

2020 kommt es zum Krieg mit dem Fürstentum Aramain. Dieses wollte die Expansionen Merdurs nicht weiter hinnehmen und wollte mit einer Kriegserklärung und einem Überraschungsangriff einer möglichen Kriegserklärung seitens Merdur zuvorkommen.

Der Krieg stellte für beide Nationen eine große Belastungsprobe dar, da der erhoffte schnell Sieg nicht eintraf. Erst im Jahr 2055 kam es zu einer vernichtenden und kriegsentscheidenden Niederlage bei Kergfurt. Die Armee von Aramain wurde dabei vollständig aufgerieben und der Fürst und seine Nachkommen gefangen genommen und schließlich gehängt.

Dies bedeutete das Ende für das Fürstentum und Merdur annektierte 2056 das gesamte nördliche Gebiet - die Ebenen von Aramain und die Kergfurt. Der südliche Teil zerfiel in unabhängige Grafschaften und Herzogtümer. Dabei verdoppelte sich die Fläche des Königreiches und der damalige König Warkat lies die Hauptstadt von Nordgard in das strategisch günstigere Rokan verlagern.

Anschließend kam es Aufgrund von weiteren Eroberungswünschen zum ersten Merdur-gendarischen Krieg. Der Krieg wurde durch die Invasion der Schatten unterbrochen und führte anschließend zu einer Niederlage des merduranischen Invasionsheeres und zur Gründung des Königreichs Gendar.

Gendar und Merdur sehen sich von diesem Zeitpunkt an als Erzfeinde an und beide Königreiche leisten sich die größten und stärksten Armeen Vargards um der Gegenseite Einhalt gebieten zu können.

Merdur versucht in der Zwischenzeit sein Gebiet weiter zu erweitern und erobert im Jahre 2372 die Nerain Inseln vom Königreich Lothrien. Der Krieg selbst dauert noch einige Jahre bis im Jahr 2379 Lothrien die Eroberung der Nerain Insel anerkennt und kapituliert. Anschließend wird das Augenmerk immer mehr auf das Gebiet um den Berg Tangron gerichtet, da hier immer mehr Dörfer und Siedlungen sich zu Städten zusammen schließen.

Als im Jahr 2451 sich die vielen Küstenstädte am Largotgebirge zum Königreich Tangron zusammen schließen, erklärt Merdur Tangron den Krieg. Allerdings kam es hierbei zu kaum einer Schlacht und nachdem es in Merdur interne Rivalitäten um die Thronfolge gab, wurde die Truppen Merdurs auch wieder abgezogen um in der Hauptstadt und den anderen wichtigen Städten für Ruhe sorgen zu können. Merdur stand bei diesem Ereignis nur knapp vor einem Bürgerkrieg.

Im Jahr 2836 brach in Merdur die Pest aus und wütet dort knapp 9 Jahre, bis ins Jahr 2845. Das Unglück kostete einem Viertel der Gesamtbevölkerung das Leben. Aufgrund des Unglücks benötigte Merdur dringend Geld, weshalb sich der damalige Schatzmeister dazu entschied, die Insel Dagrov für 100.000 Gulden an Gendar zu verkaufen.

14 Jahre später fordert Merdur die Insel zurück König Rethos - der Enkel König Rothars - erklärt den Kauf für ungültig da er diesen nie genehmigte. Gendar blieb hierbei stur und die Spannungen endeten im zweiten merdur-gendarischen Krieg.

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