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Gendar ist das nordwestlichste Königreich Vargards und zusammen mit Merdur - welches ein Erzfeind mit immer wieder kehrenden Konflikten ist - das militärisch Stärkste. Es wird von König Algor angeführt, welcher seit 2840 regiert. In Gendar ist der Orden TÛR ansässig. Die Bauten ähneln architektonisch dem europäischen Stil. Die Bewohner des Königreiches haben meist einen eher hellen Hauttyp, schwarzes Haar und im Durchschnitt wohl nicht größer als 6 Fuß. Vor allem andersfarbige Menschen sind eher selten.

LandkarteGendar

734 Jahre sind vergangen seit Kadeg Agur ein neues Königreich aufrichtete und zusammen mit den „Rittern aus Nordland" die Schatten aus Gendar vertrieb. Als er sie zurückschlug, und das Land endlich wieder aufblühte, wurde er am am See Tagend gekrönt. Der See der Könige. Hier wurden viele Zeitalter lang – auf einer Anhöhe am nördlichen Teil des Sees - die König des Alten Reiches gekrönt.

Eine kleine Rundreise durch das Land:

Hoch erhoben, schon von den weiten des Meeres zu erkennen, das Gebirge Roghels. Es trennt die Weidenmark und den Miranowald von den Stränden des Nordmeers – dem eisigen Gewässer das sich weit nach Osten und Norden erstreckt, bis hin an die Felsen Merdurs.

Gotharog, die Stadt mitten im Roghelsgebirge. Bewohnt von Menschen Gendars und Eldonors, die Seite an Seite in den Erzminen und Goldminen schuften. Die Stadt liegt auf den südlichen Hängen des Berges Horus. Ein Auszug aus der Chronik der Stadt: Gotharog (folgt noch)

Wanderte man weiter in nördliche Richtung durch die Bergpässe, so kommt man nach Ergolod, der westlichsten Bastion der Tûr’s. Sie ist in die Felsen geschlagen und dient zur Ehre Eldonors, dem Tapferen, der vor vielen Jahrhunderten hier zu seiner Ruhe gefunden hat. Man baute ihm deshalb ein Kloster und die heutige Burganlage in der einige der Ordensritter – eine Eliteeinheit von Kriegern der Tûr's - ausgebildet werden, um die Interessen des Ordens zu schützen und zu waren.

Von dort sind es noch 5 Tagesmärsche bis nach Riblag, das am Fuße des östlichen Roghelsgebirges und dem Fluss Findron liegt – der bis in den Miranowald fließt. Eine kleine Stadt, in dem bevorzugt Händler, Reisende und Abenteurer einkehren, die entweder aus dem Roghelsgebirge kommen, oder dorthin unterwegs sind. So findet sich auch an jeder Straßenecke eine Taverne wieder, sowie viele Händler die ihren Proviant unter die Leute bringen wollen.

Von Riblag aus geht es gen Westen, am Fluss Findron entlang, zur Feste Nerongard. Sie ist die größte Feste östlich von Kadeg Agur, der damaligen Hauptstadt. Die Feste hatte 3 Verteidigungswälle die um den Bergfried liegen, sowie einen fast 10 Meter breiten Wassergraben. Die Feste selber ist durchgängig mit voller Stärke besetzt um die ganze Nordostgegend zu sichern. 

Von dort aus zieht man noch weiter ins Landesinnere. In etwa auf halbem Weg zwischen Nerongard und Kadeg Agur komm man zum Ordenskloster Anderch. Es ist ein großes Kloster der Tûr. In ihm sind einige der alten Schriften versteckt. Zwar nicht so viel wie in dem Kloster der Ordensburg Mirdal, aber dennoch beachtlich. Es leben zum Großteil Gelehrte und Novizen in Anderch, aber auch eine kleine Delegation der Ordensritter. Um das Kloster herum siedelten sich auch nach und nach einige Leute an und so entstand auch ein kleines Dorf um Anderch herum.

Wenn man weiter auf der großen Oststraße nach Westen reist kommt man schließlich nach Kadeg Agur. Hierzu genaueres in der Chronik der Stadt: Kadeg Agur (folgt noch)

Hier teilt sich die große Oststraße. Zum einen Richtung Süden zur Halbinsel Idomar und zum anderen zur Erzstadt Eromar und von dort in den Miranowald.

Wird die Straße nach Westen eingeschlagen gen Eromar durchquert man ein sehr feuchtes Gebiet. Die Sümpfe von Dunlar. Sie trennen die Ebenen von Tagend mit dem Miranowald. In den Sümpfen selber sollte man nicht von der einzigen Straße abkommen, da dies sehr gefährlich enden kann. Dunlar ist auch die einzige Siedlung im gleichnamigen Sumpf. Hier lebt man hauptsächlich vom Handel und der Bewirtung der Reisenden von oder nach Eromar.

Weitergezogen dauert es 2 Tagesmärsche bis nach Kornfurt, einem großen Weizenanbaugebiet mit vielen Gutshöfen. Kornfurt ist für die Versorgung der gendarischen Armee mit Nahrung zuständig, weshalb diese hier eine kleine Präsenz hat – die Burg Arnsberg. Die Felder des Anbaugebiets reichen fast bis an die äußeren Gebietsgrenzen Eromars hin. Auch zweigt hier die Straße nach Eromar ab und führt in den Miranowald Richtung Meragard.

Eromar erreicht man schließlich nach 2 weitern Tagen. Eromar, die Rüstungs- und Waffenschmiede des Königreiches. Näheres hierzu in den Chroniken der Stadt: Eromar (folgt noch)

Die Stadt selbst ist die nordwestlichste Bastion Gendars. Weiter östlich kommen nur noch die nördlichen Ausläufer des Miranowaldes und danach die Weiten Steppen.

Zurück in Kornfurt, kann man die Straße nach Süden in den Wald einschlagen. Hierbei sollte man sich allerdings mit ordentlich Proviant eindecken. Bis zur Garnisonsstadt Genden sind es ca. 5 Tagesmärsche. Die Stadt selber ist nicht sehr groß, hat aber 2 Burgen um sich herum in denen die Garnison für den gesamten Miranowald lagert. 

Von dort sind es weitere 3 Tage bis zur Ordensburg Mirdal. Hier darf man allerdings nicht auf die Gastfreundlichkeit der Tûr's hoffen. Das gesamte Gebiet ist so genanntes Hoheitsgebiet des Ordens. Lediglich einige Tavernen vor der Burg laden zum Besuch und zur Rast ein. Aber auch hier ist ein zu langer Aufenthalt nicht gewünscht, da dies der Orden regelmäßig kontrolliert.

Von Mirdal geht es weiter nach Meragard. Dem Sitz der Alchemistenschule, der Handelszunft und der Bardenakademie die zusammen die Universität von Meragard bilden. Viele Tavernen und Kneipen sind für diese Stadt charakteristisch, da der Großteil der Einwohner entweder Studenten oder Mitarbeiter der Universität sind. Es ist auch nur eine kleine Garnison vor Ort. Die Bauwerke der Stadt gehören auch zu den ältesten Gendars, da Meragard im Krieg gegen die Schatten komplett verschont wurde.

In Meragard teilt sich die Südstraße. Zum einen geht es von hier nach Osten zur Hauptstadt Ferhost und Richtung Bucht von Myrtha zur Stadt Wingen. 

Bleibt man auf der Straße gen Süden so durchquert man den Wald von Myrtha – der zweite große Wald nach dem Miranowald im Norden. Der östlichste Teil des Waldes ist königlicher Forst und Jagdgebiet der königlichen Familie. Hier befindet sich auch das Jagdschloss Forast. Im Wald von Myrtha selbst kommt man bald nach Lothan, einem beschaulichen Waldstädchen. Hier leben viele Holzfäller, Schreiner und Tischler, weshalb viele hochwertige Möbel in Gendar aus Lothan kommen. Auch sind hier einige Handwerksgilden ansässig.

Von Lothan geht es weiter zur Festung Wartog. Die Festung hat auch einen vorgelagerten Marinehafen der etwa einen halben Tagesmarsch entfernt ist. In Wartog ist auch der Stützpunkt der Südgendarischen-Marine, weshalb hier eine sehr große Grundbesatzung stationiert ist. 

Die Südstraße führt am oben genannten Marinehafen vorbei zur Stadt Wingen die nur ein paar Kilometer weiter liegt. Wingen ist Hafen und Handelsstadt. Sie genießt gleich doppelten Schutz. Zum einen durch Wartog und zum anderen durch die natürliche Lage der Stadt, die gutgeschützt in einer Bucht liegt und über das Meer nur durch eine enge Wasserstraße zu erreichen ist. Sehr viel Handel ins Landesinnere läuft über den Hafen von Wingen. Auch werden hier die Waren aus Lothan und Hadrod verschifft.

Aus Wingen führt die Straße gehn Osten, an der Meerenge zur Insel Haldrad und schließlich an den Klippen des weißen Meeres vorbei. Auf diesem Weg kommt man immer wieder an kleinen Fischersiedlungen vorbei, die an den Klippen gebaut sind und wo jede Siedlung seinen eigenen kleinen Lastenaufzug hinunter zum Strand besitzt. Auf viele Kilometer hin die einzige Möglichkeit hinunter zum Meer zu gelangen. 

Auf der Mitte der Strecke nach Kap Graf erreicht man nach Hadrod, einer kleinen Stadt, deren Westteil auf dem Festland liegt und der Osten über eine Brücke verbunden auf der Insel Haldrad. Hier treffen auch die Gewässer aus der Bucht bei Wingen auf das weiße Meer. Allerdings ist diese stelle für Schiffe aufgrund der zahlreichen spitzen Felsen - die hier aus dem Wasser ragen – unpassierbar, weshalb diese die Bucht nur über die Meerenge bei Wartog verlassen können. Hardrod selbst ist eine Handwerksstadt die von den vielen Steinbrüchen in der Nähe lebt. Aufgrund dessen leben hier auch einige Steinmetze und es gibt Richtung Bucht einen Hafen.

Von Haldrod aus erreicht man nach 3 Tagesmärschen Kap Graf, die südlichste Stadt Gendars. Hier treffen auch die beiden Meere, das weiße Meer und das Schattenmeer aufeinander, weshalb das Klima relativ kühl und windig ist. Kap Graf war die erste Stadt die von den Schatten angegriffen wurde und man kann noch heute die Narben von damals sehen. Blickt man an den Klippen im Süden herab, kann man noch die Ruinen im Wasser sehen, denn die Hälfte der Stadt stürzte damals ins Meer. Dieser Teil wurde anschließend weiter nördlich wiederaufgebaut. In und um Kap Graf wird sehr viel Fischfang betrieben und von dort an den ganzen Süden Gendars verschifft. Ebenso verfügt die Stadt über einen Hafen, der allerdings kein wichtiger Handelshafen ist, da die sehr hohen Klippen einen regen Warenaustausch erschweren. 

Weiter nach Osten der Straße folgend kommt man bei vielen Ruinen ehemaliger Siedlungen vorbei, Zeitzeugen des Angriffs der Schatten. Nur wenige Siedlungen wurden hier wieder aufgebaut. Der Großteil der damaligen Einwohner die es geschafft haben zu fliehen, zogen nach dem Sieg in die beiden großen Städte Kap Graf und Rockport. Aus diesem Grund kommt man während dem 5 tägigen Marsch nach Rockport an keinem nennenswerten Dorf vorbei.

Rockport ist eine sehr große Stadt, mit vielen Stadtvierteln. Den Namen verdient sich die Stadt mit der im Süden an den Klippen liegenden Festung Rockport – ehemals auch ein sehr großer Marinehafen. Die Stadt verdankt seinen Reichtum den naheliegenden Goldminen mit denen auch das größte Geschäft gemacht wird. Aufgrund dessen gibt es hier auch viele Söldnergilden – unter anderem die Löwen von Megida, eine der größten Gilden Vargards - sowie Diebe und andere kriminelle Personen. Da man in Rockport schnell reich werden kann, sind zwei Viertel ausschließlich den Reichen Bürgern vorbehalten. In einem dieser Stadtteile steht auch der Palast des Stadthalters, dem Grafen von Rockport. Hierfür gibt es eigens eine Miliz die für den Grafen und die Reichenviertel zuständig ist. Die Stadt besitzt außerdem einen Handels- und Marinehafen für den Goldtransport. Das diese trotz der geografisch guten Lage nicht zu den größten zählen, liegt an der Nähe zu den Tiefen des Schattenmeers. Seit dem Aufstieg der Schatten aus dem gleichnamigen Meer traut sich kein Seefahrer mehr über die tiefen des Gewässers zu Segeln und somit ist ein Anfahren des Hafens nur umständlich an der Küste entlang möglich. Mehr zu Rockport steht in den Chroniken der Stadt.

Wenn man weiter nach Nordosten an der Küste entlang reist erreicht man das groß angelegte Kloster Mitrad. Es ist ein gut befestigtes Kloster der TÛRs als Wache über das Schattenmeer. Das Kloster verfügt über eine Brauerei und hat hierfür einige landwirtschaftliche Flächen. Die große Schänke lädt die Besucher zum rasten und zum kosten des selbstgebrauten Bieres ein. Das Kloster hat auch bei den TÛRs einen besonderen Status. Jeder Ritter des Ordens muss eine Zeitlang in Mitrad stationiert sein und mit Blick auf das Schattenmeer über die einst so große Gefahr nachsinnen die von ihm ausging. Neben diesen leben auch einige Ordenskrieger, sowie Gelehrten und Novizen des Ordens in dem Kloster.

Von Mitrad geht es Richtung Norden zur Halbinsel Lionadar. Auf dem Weg zur Halbinsel kommt man in Sindola vorbei. Der Ort wurde kurz nach dem Sieg gegen die Schatten von Flüchtlingen aus Eldonor gegründet. Deshalb ist auch der Großteil der Gebäude im eldonoranischen Baustil und auch dessen Kultur wird in Sindola gelebt.

Zieht man nun nach Norden weiter, erreicht man die Halbinsel Lionadar. Ein sehr fruchtbares Gebiet mit angenehm milden Klima und viel Weidegrund. Hier wird die in ganz Gendar beliebte Delikatesse gezüchtet, der lionadische Ochse. Lionadischer Wein ist ebenfalls sehr begehrt, was den kulinarischen Wert dieser Gegend unterstreicht. Während der Reise über die Halbinsel nach Nematal kommt man an zahlreichen Gutshöfen vorbei.

Schließlich erreicht man Nematal. Da die Stadt sehr nahe an Eldonor liegt, wird hier viel Handel betrieben und viele Schiffe machen hier halt ehe sie weiter nach Ferhost segeln. Es kommen auch viele Einwanderer an und die gendarische Marine hat hier eine große Präsenz. Aus diesen Gründen ist in Nematal immer sehr viel los und gerade der Hafenbereich kommt nie zur Ruhe. Zwar leben hier nicht so viele Einwanderer wie in Sindola, aber gerade Geschäftsleute und deren Familien aus Eldonor haben sich hier niedergelassen. 

Zurück in Sindola geht im Westen Richtung Ferhost, der Hauptstadt Gendars. Man erreicht nach 3 Tagesmärschen die Festung Gendrost, welche die größte im Land ist. Hier ist auch das Ausbildungszentrum der gendarischen Armee und Marine. Um die Festung herum wird viel Land- und Forstwirtschaft betrieben um die Armee zu versorgen. In Friedenszeiten lagert der größte Teil des stehenden Heeres in Gendrost.

Bevor man Ferhost erreicht, kommt man noch am Kloster Lindal vorbei. Es dient dem Orden als Sitz um nahe der Hauptstadt Präsenz zu zeigen. Das Kloster ähnelt der größe nach dem Kloster Anderch und ist ähnlich besetzt. Außerdem verfügt es über den einzigen Hafen des Ordens.

Letztendlich erreicht man die Hauptstadt Gendars, Ferhost. Die Stadt gehört zu den größten Vargards und der Palast des Königs ist bereits über viele Kilometer hinweg zu sehen. Hier sind auch die Botschaften der anderen Reiche. Näheres hierzu in den Chroniken der Stadt: ((Ferhost))

Begibt man sich in Ferhost nach Norden, überquert man die Halbinsel Idomar. An den westlichen Ufern zum See hin, befindet sich die wohlhabendste Gegend Gendars. Viele reiche Geschäftsleute und Adlige haben hier ein Anwesen oder gar Schloss. Auch die königliche Familie besitzt hier einige fürstliche Gebäude. Aus diesem Grund gibt es hier auch keine Städte. Lediglich der Markt Iriydon bildet eine ausnahmen auf dem die umliegenden Bewohner der wohlhabenden Gegend Ihre benötigten Güter kaufen können.

Zieht man nun weiter nach Norden, so kommt man schließlich wieder auf die große Oststraße welche Edomor und Gotharog miteinander verbindet.

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