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Ausgangslage:

Merdur konnte nach dem Sieg über Aramain seine militärische Stärke immer mehr erweitern und die Ebenen von Aramain boten viele nützliche Ressourcen. Merdurs König, Markat, sah die Möglichkeit gegeben, sein Königreich in die Fußstapfen des ehemaligen Großreiches Nerat zu führen und mit einem Eroberungsfeldzug den Großteil Vargards zu erobern. Als sein erstes Ziel galt das Roghels Gebirge am anderen Ende des Nordmeers. Das Roghelsgebirge hatte zu diesem Zeitpunkt keine großen Verteidigungsanlagen und die einzige befestigte Stadt war Gotharog, welches zum Fürstentum Gendar gehörte. Das Fürstentum Gendar wurde von Merdur als aktuell schwächstes Ziel ausgemacht, da es bisher militärisch noch nie groß in Erscheinung getreten ist und auch mit den umliegenden Königreichen Eldonor und Nerat, keine wichtigen diplomatischen Beziehungen unterhielt.

Verlauf:

Merdur baute innerhalb von fast 20 Jahren eine riesige Landungsflotte auf und landete schließlich zu Himmelslicht im Jahre 2096 in der Schicksalsbucht, einige Tagesmärsche östlich von Gotharog, mit einem Invasionsheer von knapp 100.000 Kriegern. Dort errichteten Sie den in den nächsten Jahren den Festungshafen Ker Merog. Die Fischerdörfer und Siedlungen auf dem Weg nach Gotharog wurden alle geplündert und teilweise niedergebrannt. Zu Goldenstrahl erreichten die Truppen Gotharog und belagerten es.

Gendar war von diesem Angriff und der riesigen Invasionsarmee vollkommen überrascht. Allerdings hatte das Fürstentum, zu seinem Glück, gerade selbst eine Streitmacht bei Eromar ausgehoben, mit der man die Gebiete westlich von Eromar erschließen wollte. Diese Expedition wurde natürlich sofort abgebrochen und die Truppen machten sich mit weiteren hastig rekrutierten Kriegern auf den Weg nach Gotharog.

Gotharog wurde nach schneller Belagerung im Jahre 2098 erobert. Allerdings hat man die Stadt größtenteils verschont, da Markat die Stadt als Brückenkopf nach Merdur nutzen wollte. Zu diesem Zeitpunkt verfügten Sie über 2 Häfen, welche die Versorgung der großen Invasionsarmee sicherstellen konnten.

Anschließend zogen die Armee Merdurs weiter nach Nerongard. König Markat wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass Gendar selbst ein großes Heer hat und mit diesem bereits nach Nerongard gezogen ist. Zum ersten Triumpf erreichte Merdur die Felder vor Nerongard und wurde dort bereits von den Truppen von Fürst Giridon von Gendar erwartet. Auf den Felder vor Nerongard kam es zur ersten großen Schlacht des Krieges. Merdur stand mit seinem noch knapp 90000 Mann starkem Herr (einige Tausend wurde in den besetzten Ortschaften und in Gotharog zurückgelassen), einem etwa 60000 Mann starkem Heer aus Gendar gegenüber.

Die Schlacht endete in einem taktischen Sieg für König Markat und Gendar zog sich in die Festung Nerongard zurück. Anschließend startete die Belagerung gegen die Festung, wobei eine Einnahme aufgrund der starken Befestigung ausweglos erschien. Deshalb versuchte man die Festung auszuhungern. Diese Entscheidung spielte Gendar in die Karten, das auf ein weiteres Unterstützungsheer des Grafen von Rockport wartete.

2100 erreichte das Herr aus Rockport schließlich die Feste und nach einem Ausfallangriff der belagerten aus Nerongard und der zusätzlichen Attacke des Entsatzheeres, wurden die Truppen Merdurs schließlich zurückgeschlagen und in das Gebirge von Roghels zurück gedrängt. Das Fürstentum jagte der feindlichen Armee hinterher, wurde aber bei Ergolod gestoppt. König Markat konnte hier einige Verteidigungsstellungen errichten, mit der man die Straßen nach Gotharog sichern wollte.

Fürst Giridon ließ schließlich einen Teil seines Heeres quer durch das Gebirge klettern, um so Merdur in den Rücken zu fallen und das Heerlager bei Ergolod von zwei seiten anzugreifen. Bei diesem Versuch starben fast alle aufgebrochenen Truppen, als sich im Gebirge eine riesige Lawine löste und von den entsandten 20.000 Mann, 18.000 tötete. Als König Markat das mitbekommen hatte, ließ er sogleich seine Truppen zum Gegenangriff übergehen. Vor den Toren Ergolods besiegte er die Streitkräfte Gendars und nahm den Großteil des Heeres gefangen. Lediglich 15.000 Mann, des ursprünglich über 60.000 Mann starken Heeres, gelang die Flucht zurück zur Festung Nerongard.

Merdur konnte anschließend wieder in die Offensive übergehen, ließ aber die Festung Nerongard unbelagert liegen und zog weiter Richtung Hauptstadt Kadeg Agur. Gendar zog indes auch noch weitere Truppen zusammen um die Verluste aufzustocken. Die nun auf Guerillaangriffe veränderte Taktik zeigte schnell seine Wirkung. Das Invasionsheer kam nur langsam vorwärts und konnte nie einen richtigen Belagerungsgürtel um Kadeg Agur ziehen. Stattdessen lagerte das Heer immer einige Kilometer entfernt und versuchte zumindestens eine Art Blockade der Stadt aufrecht zu erhalten.

Gendar stellte indes in Nerongard ein neues, 80.000 Mann starkes Heer zusammen und zog gen Kadeg Agur. Kurz bevor sich die beiden Armee gegenüber standen, erreichte das Heer von Fürst Giridon die Nachricht, über ein neues Invasionsheer von ungefähr 40.000 Mann. Gendar trennte daraufhin seine beiden Armeen um einer Einkesselung zu entgehen. So standen sich Merdur und Gendar schließlich bei Kadeg Agur und bei Ergolod gegenüber, jedoch wagte keiner den ersten Schritt um zum direkten Angriff überzugehen. Es blieb bei vereinzelten Scharmützeln.

Erst im Jahr 2106 schaffte es Gendar wieder in die Offensive über zu gehen. Es gelang die letzten 4 Jahre zu nutzen um selbst ein größere Flotte zu erschaffen. Hierzu wurde ein neuer Marinehafen in Wingen errichtet und dort anschließend auch die Flotte ausgehoben, fernab der Augen und Ohren des Königreiches Merdur.

Die Flotte schaffte es den Hafen von Gotharog zu erobern und in einem anschließenden Straßenkampf die Stadt zu nehmen. Das Invasionsheer in Ergolod war nun im Norden und Westen von den Truppen Gendars umzingelt. Kurz vor dem Start der Jahrezeit Triumpf griff Gendar von beiden Seiten an und besiegte die Truppen Merdurs schließlich in Ergolod. Nach dem Sieg formierten sich die beiden Armeen zu einer und zogen Richtung Kadeg Agur, wo sich die große Invasionsarmee und das Heer von Fürst Giridon gegenüber standen.

Merdur erkannte schnell, das ein Kampf gegen beide Heere fatal enden könnte und entschied sich einige Tausend Krieger zurück zu lassen, um Gendar in der Annahme zu lassen, die Armee wäre noch bei Kadeg Agur. Darauf hin schlug sich die restliche Armee Richtung Nordmeer durch um einer möglichen Vernichtung entgegen zu kommen. Gendar bemerkte den Rückzug erst, als man ein deutlich kleineres Heer als erwartet angegriffen hatte.

Etwa 45000 Soldaten entkamen über das nördliche Roghelsgebirge zum Festungshafen Ker Merog. Aufgrund der nun fehlgeschlagenen Invasion, kamen in Merdur Unruhen auf. Die Einwohner empfanden diese Niederlage als große Schmach, immerhin hatte Merdur bisher, alle seine Kriege gewonnen und diesem schien der große Vorteil nun auf Seitens Gendar. Um Aufständen entgegen zu kommen, wurden die Truppen im eigenen Land verstärkt und eine erneute Invasion Gendars rückte in weite Ferne. Nur Ker Merog konnte auf dem gendarischen Festland gehalten werden.

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